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Die Rathauserstürmung

 

Alle drei Jahre, wenn in Kempen ein neuer Prinz inthronisiert ist, wird am Karnevalssonntag das Rathaus erstürmt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Rathaus des Geldes“.

Am 3. März 2019 wurde um 14.11 Uhr bei „leichtem“ Regen zum Angriff geblasen. Zunächst lieferte sich der Präsident des KKV ein Wortgefecht mit den Oberen der Stadt. Bürgermeister Volker Rübo, stellv. Bürgermeister Otto Birkmann und Altbürgermeister Karl-Heinz Hermans zeigten sich zur Verteidigung des Rathauses an den Fenstern des Gebäudes. Als Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg, dem Kempen die Stadtrechte zu verdanken hat, nahm K.-H. Hermans die Stadtspitze aufs Korn.

Von der Ellenstraße aus rückte dann das Prinzenpaar in einer Kutsche auf den Buttermarkt zum Rathaus vor. Unterstützt von Prinzengarde, Komitee, KG Weiß & Blau Kamperlings, Funkenartillerie der freiwilligen Feuerwehr, Elferrat Kempen, Stadtgarde, KG Narrenzunft und Fanfaren-Korps Blau-Weiß Kempen wurde die Verteidigungslinie der Bediensteten der Stadtverwaltung in mehreren Angriffswellen attackiert. Die Konfetti-Kanone der KG Weiß & Blau Kamperlings tat gute Dienste und die Funkenartillerie attackierte in diesem Jahr bärenstark. Ausschlag gebend für den Sieg waren letztlich die „Methusalems des Elferrates“ mit Ihren Krücken... - So musste die Verwaltung sich noch von 15.00 Uhr geschlagen geben.

Prinz Peter II. und Prinzessin Brigitte I. zogen in das Rathaus, trugen sich in das Buch der Stadt Kempen ein und erhielten den Schlüssel für das närrische Wochenende. Unter dem Beifall von fast gut 700 Kempener Bürgerinnen präsentierte sich anschließend das Prinzenpaar im Festzelt und läutete einen karnevalistischen den Nachmittag auf dem Buttermarkt ein.

Thomas Härtel vom Komitee des KKV moderierte den Sieg der Karnevalisten und das bunte Bühnenprogramm mit den Tänzen aller

Garden bis gegen 17.00 Uhr.

Das Festzelt des KKV auf dem Buttermarkt bot für alle Zuschauer eine willkommene Möglichkeit zum Verweilen, zumal für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt war.